KPIs & Fehlzeitenreduzierung

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Arbeitsstress und Fehlzeiten sind nicht nur menschliche Fragen. Sie beeinflussen auch Kapazität, Kontinuität und Kosten.

Das Centrum voor Stressmanagement unterstützt Organisationen dabei, die richtigen Signale und KPIs mit Einblicken in das Geschehen am Arbeitsplatz zu kombinieren. So entsteht ein besseres Bild davon, wo Risiken liegen, welcher Ansatz passend ist und welche Wirkung sich daraus ergibt.

Fehlzeiten reduzieren beginnt mit den richtigen Informationen

Mehr Zahlen bedeuten nicht automatisch mehr Klarheit. Entscheidend ist, dass Sie diejenigen Daten verfolgen, die Ihnen helfen, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern.

Welche KPIs relevant sind, hängt von der Organisation und der jeweiligen Fragestellung ab. Für Fehlzeitenprävention und nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit betrachten wir unter anderem folgende Indikatoren.

Fehlzeitenquote

Der gesamte Krankenstand gibt Aufschluss darüber, wie viel verfügbare Arbeitszeit durch Ausfälle verloren geht. Indem Entwicklungen über längere Zeiträume hinweg verfolgt werden, werden Trends deutlicher sichtbar.

Meldefrequenz

Regelmäßige Kurzerkrankungen können ein Signal dafür sein, dass besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist. Vor allem dann, wenn sich dieselbe Entwicklung innerhalb von Teams oder Abteilungen abzeichnet.

Durchschnittliche Krankheitsdauer

Die durchschnittliche Dauer von Krankheitsfällen hilft dabei, zwischen vielen kurzzeitigen Ausfällen und längerfristigen Erkrankungen zu unterscheiden.

Arbeitsdruck und Stressempfinden

Krankenstandszahlen zeigen vor allem, was bereits geschehen ist. Informationen über den wahrgenommenen Arbeitsdruck und Stress können dabei helfen, früher zu erkennen, wo sich Belastungen aufbauen.

Erholung und Energie

Langanhaltende Belastung ohne ausreichende Erholung erhöht das Risiko von Überlastung. Deshalb betrachten wir, wo sinnvoll, auch das Energieniveau, Erholungsmöglichkeiten und die Fähigkeit, nach Anstrengung wieder zur Ruhe zu kommen.

Zusammenarbeit und Funktionieren von Teams

Zunehmende Gereiztheit, Fehler, Missverständnisse oder Konzentrationsverlust können wichtige ergänzende Signale sein. Sie geben den Zahlen Kontext und helfen zu verstehen, wo in der Praxis Überlastung entsteht.

Belastung von Führungskräften

Wenn Führungskräfte über längere Zeit unter hohem Druck stehen, wirkt sich dies oft auch auf die Teams aus. Daher kann es sinnvoll sein, nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die Schlüsselrollen innerhalb der Organisation in den Blick zu nehmen.

Die Reduzierung von Fehlzeiten ist meist das Ergebnis mehrerer Verbesserungen

Es gibt selten eine einzelne Maßnahme, mit der sich der Krankenstand einfach senken lässt.

Verbesserungen entstehen häufig dadurch, dass verschiedene Faktoren gleichzeitig Beachtung finden: Arbeitsdruck wird früher erkannt, Prioritäten werden klarer gesetzt, Führungskräfte können gezielter handeln und Mitarbeitende erhalten mehr Raum für Erholung.

Deshalb schauen wir nicht nur auf die letztendliche Fehlzeitenquote, sondern auch auf Indikatoren, die sich bereits früher verändern können.

  • wahrgenommener Arbeitsdruck;
  • Stresssignale;
  • Erholung und Energie;
  • Zusammenarbeit innerhalb der Teams;
  • Krankmeldehäufigkeit;
  • letztendlich auch Dauer und Umfang der Fehlzeiten.

Was kann ein geringerer Krankenstand finanziell bedeuten?

Bereits eine geringe Veränderung beim Krankenstand kann in größeren Organisationen einen spürbaren finanziellen Unterschied machen.

Mit unserem Rechentool können Sie selbst ein Richtszenario erstellen. Tragen Sie Ihre eigenen Daten ein und erfahren Sie, was eine Veränderung der Fehlzeiten in finanzieller Hinsicht bedeuten könnte.

Das Ergebnis ist ein Rechenbeispiel und stellt weder eine Vorhersage noch eine Garantie dar. Die tatsächlichen Kosten und Resultate variieren von Organisation zu Organisation.

Berechnen Sie die Ausfallkosten

Von Zahlen zu einem passenden Ansatz

Ein KPI zeigt, dass sich etwas verändert, aber nicht immer warum.

Deshalb kombinieren wir Kennzahlen, wo immer möglich, mit Gesprächen, Analysen und Einblicken in das Arbeitsumfeld. So entsteht ein ganzheitlicheres Bild der Faktoren, die zu Stress, Überlastung und Ausfällen beitragen.

Präventiv

Wenn die Fehlzeiten noch relativ stabil sind, die Belastung und Stresssignale jedoch zunehmen, liegt der Schwerpunkt auf der Früherkennung und der Vermeidung weiterer Überlastung.

Bei steigenden Fehlzeiten

Wenn kurzzeitige oder stressbedingte Ausfälle zunehmen, analysieren wir, welche Ursachen eine Rolle spielen könnten und wo gezielte Unterstützung den größten Unterschied macht.

Bei struktureller Überlastung

Wenn eine hohe Arbeitsbelastung bereits seit längerer Zeit den Alltag der Organisation prägt, betrachten wir die Situation ganzheitlicher: Führung, Zusammenarbeit, Erwartungshaltungen, Erholung und die Gestaltung der Arbeitsabläufe.

Sie müssen nicht über perfekte Daten verfügen

Viele Organisationen verfügen bereits über ausreichende Informationen, um sich ein erstes Bild zu machen.

Für ein erstes Gespräch sind beispielsweise oft schon folgende Daten hilfreich:

  • die Anzahl der Mitarbeitenden;
  • die aktuelle Fehlzeitenquote;
  • Entwicklungen bei Kurz- und Langzeitfehlzeiten;
  • Teams oder Abteilungen, in denen die Belastung besonders spürbar ist;
  • was Sie als Organisation verbessern möchten.

Wo zusätzliche Informationen erforderlich sind, legen wir gemeinsam fest, was sinnvoll weiter untersucht werden sollte.

Ergebnisse, die Sie intern besprechen können

Bei einem organisationsweiten Ansatz legen wir vorab klar fest, woran wir arbeiten und wie wir den Fortschritt verfolgen.

Das gibt HR, Management und weiteren Beteiligten einen klareren Rahmen für Entscheidungsfindung und Evaluation – ohne die Menschen auf bloße Zahlen zu reduzieren.

Möchten Sie erfahren, wo in Ihrer Organisation die größten Potenziale liegen?

In einem ersten Gespräch besprechen wir die aktuelle Situation, verfügbare Kennzahlen und Signale aus der Organisation.

Auf dieser Grundlage bestimmen wir, welche Informationen noch benötigt werden und welcher Ansatz zu Ihren Zielen in Bezug auf Arbeitsstress, Fehlzeitenprävention und nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit passt.

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FAQ

Das hängt von Ihrer Fragestellung ab. Meistens geht es um Stress- und Erholungsindikatoren, Arbeitsdruck und Fokus-Rauschen, Teamsignale und nicht-medizinische Ausfallrisiko-Indikatoren.

Sie können Trends und Indikatoren sichtbar machen und Interventionen anpassen. Die genaue Kausalität hängt vom Kontext ab, aber Sie erhalten Steuerungsinformationen für Prävention und Verankerung.

Ja. Mit Wirkungsmessung und Wirkungsberichterstattung können Sie erneut messen und nachsteuern.

Sie arbeiten mit einer Baseline und mehreren Messzeitpunkten. Dadurch erkennen Sie Trends und Veränderungen und können besser einordnen, was wahrscheinlich dazu beiträgt, ohne unrealistische Behauptungen aufzustellen.

Meistens 3 Messzeitpunkte: 0-Messung, Zwischenmessung und Abschlussmessung. Manchmal fügen wir nach 3-6 Monaten ein Follow-up hinzu.

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