Projekt

Logistikunternehmen mit Ausfallrisiko im Schichtdienst

Categorie: Logistiek & transport

An mehreren Standorten stiegen die Fehlzeiten unter den Schichtarbeitern an. Mit einem Stress-Scan wurden die wichtigsten Stressfaktoren pro Standort sichtbar gemacht und es konnte gezielt ermittelt werden, wo als Erstes Handlungsbedarf bestand.

Ein Logistikunternehmen mit mehreren Standorten verzeichnete einen strukturellen Anstieg der Fehlzeiten bei Mitarbeitenden im Schichtdienst.

Spitzenzeiten folgten schnell aufeinander und zwischen den Schichten blieb nicht immer genügend Raum für Erholung. Das Management vermutete, dass Arbeitsdruck und Belastung eine wesentliche Rolle spielten, hatte jedoch kein klares Bild von den Ursachen.

Die Situation

Die Belastung war nicht an jedem Standort gleich. Daher reichte ein pauschaler Ansatz nicht aus.

  • Die Fehlzeiten unter den Mitarbeitenden im Schichtdienst nahmen zu;
  • Spitzenbelastungen und unzureichende Erholung summierten sich;
  • Führungskräfte erkannten Warnsignale nicht immer rechtzeitig;
  • physische und psychische Belastungen griffen ineinander;
  • es fehlte an Einblick in die Unterschiede zwischen den Standorten.

Das Vorgehen

Das Centrum voor Stressmanagement startte mit einem Stress-Scan, um pro Standort Einblick in Stressfaktoren, Risiken und Prioritäten zu gewinnen.

Auf Basis der Ergebnisse wurde ermittelt, wo gezielte Unterstützung den größten Unterschied bewirken konnte.

Einblick pro Standort

Der Scan verdeutlichte die Unterschiede zwischen den Standorten und zeigte auf, wo die größten Belastungen entstanden.

Prioritäten festlegen

Auf Grundlage der Ergebnisse wurden pro Standort konkrete Schwerpunkte gewählt, mit besonderem Fokus auf Erholung und der frühzeitigen Erkennung von Überlastung.

Gezielt starten

An zwei Standorten wurde daraufhin eine gezielte Intervention initiiert. Vereinbarungen wurden in bestehende Besprechungsstrukturen integriert und Führungskräfte erhielten eine klare Rolle bei der Nachverfolgung.

Was hat sich verändert?

Der wichtigste Gewinn war, dass die Organisation nicht länger mutmaßen musste, wo die größten Risiken lagen.

  • Stressfaktoren und Risiken waren pro Standort klarer ersichtlich;
  • Prioritäten für die weitere Begleitung konnten gezielt gesetzt werden;
  • Führungskräfte erkannten Signale früher;
  • es entstand ein größeres Bewusstsein für Erholung und Spitzenbelastung;
  • erste Vereinbarungen wurden Teil bestehender Teambesprechungen.

Warum dieser Ansatz funktionierte

Durch die vorangehende Messung konnte die Organisation vermeiden, überall die gleiche Intervention anzuwenden.

Die Unterschiede zwischen den Standorten wurden sichtbar und die Folgemaßnahmen konnten darauf abgestimmt werden. Dadurch konnte im Kleinen und zielgerichtet begonnen werden, ohne direkt die gesamte Organisation mit einem neuen Programm zu belasten.

“Wir wissen jetzt genau, wo wir ansetzen müssen – und das gibt Sicherheit.”

HR-Manager · anonymisiert

Was andere Organisationen daraus lernen können

  • Arbeitsdruck und Erholung können sich von Standort zu Standort stark unterscheiden;
  • eine fundierte Nullmessung hilft, Prioritäten besser zu setzen;
  • Führungskräfte spielen eine zentrale Rolle bei der Früherkennung;
  • ein Start im Kleinen ermöglicht eine gezielte Skalierung.

Kommt Ihnen das in Ihrer Organisation bekannt vor?

Wenn Fehlzeiten steigen, aber noch unklar ist, wo die größten Belastungen entstehen, kann ein Stress-Scan dabei helfen, zunächst Klarheit und Orientierung zu gewinnen.

Das Centrum voor Stressmanagement unterstützt Organisationen dabei, Stressfaktoren sichtbar zu machen und passende Folgemaßnahmen daran anzuknüpfen.

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